Hamburg 1978, Peter Klein legt den Grundstein. Das Unternehmen beschäftigt sich vornehmlich mit Aufträgen aus der Schallplatten- und Filmbranche. Mitte der Achziger erweitert sich das Portfolio um die sich neu erfindende Werbeagenturszene mit all ihren neuen kreativen Herangehensweisen und dem damit verbundenen Einsatz neuer Technologien. Aus den Klassikern Halbtonvorlage, Schriftsatz und Lithografie entwickeln sich Postproduktion, DTP und PX2. Wird bis heute von Peter Klein erfolgreich gesteuert.

München 1997, Suse Rehm mit ihrem Team. 2008 bezieht die PX5 schöne neue Räume in der Rosenheimer Straße. Suse baut Druck auf, die perfektionistische Pixelqueen kann gefährlich werden: Wenn es nicht geil aussieht, geht gar nichts raus!

Berlin 2000, PX1 platziert Christoph Onnen in der Hauptstadt. Und dieser hanseatisches Flair in der Branche. Mehr Sein als Schein. Keine Pflicht ohne Kür. Gibt sich selbst Korrekturen, auch wenn´s schon frei ist. Und raus – raus zum Kunden. Sportkombis durchpflügen Berlins Straßen. Nah dran sein ...

Hamburg – München – Berlin 2009, Steffen Brünner ergänzt die Unternehmensleitung. Will alles wissen. Fragt viel. Weiß viel. Macht viel. Gibt viel.

Bilder vom Anfang bis zum Ende: Es reicht die Idee, das Scribble, die Moods – wir überlegen,
wir schlagen vor, wir beraten, wie die Umsetzung stattfinden kann. Fotografie, CGI, Composing, Retuschen, Farbangleichungen. Das Bild muss einen Look bekommen – ist dieser der Aussage,
die das Motiv haben soll, angemessen? Verspielt bunt, kühl-metallisch-hart, leicht und natürlich, holzig warm, knirschend-asphaltig? Was ganz Neues, Ungesehenes?

Postproduktion für Fotografen, bleibende Ansprechpartner, feste Kontakte. Der Post-Operator soll heute für den Fotografen das sein, was einmal der Lieblingslaborant war. Oder Workstations in Cases packen und gleich am Set einsteigen. Am Ende soll alles auch perfekt für den Druck auf-
bereitet sein, keine Überraschungen.

Seit über dreißig Jahren geht das jetzt schon so. „Irgendwie spinnen die Jungs. Die sind irgendwie komisch, seltsam ...“ Sind wir das? Vielleicht ja – und sind es gern ...

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